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Berlins gefährliches Machtvakuum: Wenn die Unterwelt auf offener Straße eskaliert und die Politik mitmischt

Berlins gefährliches Machtvakuum: Wenn die Unterwelt auf offener Straße eskaliert und die Politik mitmischt
Berlin erlebt eine beispiellose Eskalation der Gewalt in der organisierten Kriminalität. Der Tod eines prominenten Clan-Chefs hat ein gefährliches Machtvakuum geschaffen, das alte und neue mafiöse Strukturen in einen blutigen Kampf um Einfluss treibt – mit erschreckenden Verbindungen bis in die Politik.

Die Hauptstadt am Siedepunkt: Eine neue Ära der Gewalt

Berlin, die pulsierende Metropole, sieht sich mit einer alarmierenden Eskalation der organisierten Kriminalität konfrontiert. Ein kürzlicher Vorfall, eine Schießerei im Berliner Tiergarten mit mehreren Verletzten, ist nur das jüngste Symptom einer brodelnden Unterwelt. Diese Ereignisse deuten auf eine tiefgreifende Verschiebung der Machtverhältnisse hin, die nicht nur die Sicherheit der Bürger bedroht, sondern auch beunruhigende Fragen über die Verstrickungen mit politischen Akteuren aufwirft. Die Situation ist brisant und die Gefahr eines ausgewachsenen Clankrieges bundesweit spürbar.

Die Gewalt beschränkt sich dabei längst nicht mehr auf die Schattenseiten der Gesellschaft. Berichte über Kiosk-Attacken in Dortmund, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt wurden, zeigen, wie schnell sich die Konflikte ausbreiten. Sogar der Einsatz von Handgranaten, wie im Juli des Vorjahres geschehen, verdeutlicht die neue Dimension der Brutalität. Diese Entwicklung hat sich bereits im letzten Jahr abgezeichnet und nimmt nun besorgniserregende Ausmaße an, die weit über lokale Auseinandersetzungen hinausgehen.

Der Fall Kurden-Memet: Ein Tod, der ein Machtvakuum schafft

Ein zentraler Auslöser der aktuellen Spannungen ist der Tod eines prominenten Akteurs der Berliner Unterwelt, Kurden-Memet. Er wurde am Wochenende beigesetzt, und seine Beerdigung entwickelte sich zu einem Großereignis, das von massiver Polizeipräsenz begleitet wurde. Unter den rund 1000 Trauergästen in der Neuköllner Sehitlik-Moschee befanden sich laut Polizei sowohl Freunde als auch Feinde des 62-Jährigen, was die komplexe Natur der Unterwelt-Beziehungen unterstreicht. Kurden-Memet, der vor vielen Jahren aus der Türkei nach Berlin kam, hatte hier ein Imperium aus Spielhallen, Restaurants und Sportwetten aufgebaut, das ihm erheblichen Einfluss und Reichtum verschaffte. Er galt als eine Art stabilisierender Faktor im kriminellen Milieu.

Sein Ableben hat jedoch ein gefährliches Machtvakuum hinterlassen. Die Polizei rechnet nun mit einer Neuordnung der Kräfte und einem Kampf um die Vorherrschaft. Alte Rechnungen könnten beglichen, Allianzen neu geschmiedet und Einflusszonen neu verteilt werden. Diese Unsicherheit führt zu einer erhöhten Aggressivität und unvorhersehbaren Konflikten, die die Berliner Unterwelt in Aufruhr versetzen und die Stadt an den Rand einer weiteren Eskalation bringen.

Alte Reviere, neue Spieler: Der Wandel der Clankriminalität

Die Landschaft der organisierten Kriminalität in Deutschland verändert sich rasant. Während etablierte arabische Clans wie El-Zain, Remmo und Abou-Chaker, die oft durch Medienpräsenz und legale Geschäfte versuchten, ihr Image zu polieren, tendenziell an Macht verlieren, treten neue, aggressivere Akteure auf den Plan. Diese neuen türkischen kriminellen Strukturen, wie die sogenannten „Deltons“ und „Esgins“, sind international vernetzt und rekrutieren bewusst abseits traditioneller Familienbindungen. Sie agieren global und sind nicht auf lokale Gebiete beschränkt, was ihre Verfolgung erschwert.

Ihre Aktivitäten sind in hohem Maße gewaltorientiert und umfassen Erpressung, Waffenschmuggel und Drogenhandel. Sie gehen gezielt auf Geschäftsleute, beispielsweise syrische oder türkische Restaurantbetreiber, zu, um Schutzgeld zu erpressen. Diese Strukturen sind nicht nur brutal, sondern auch strategisch darauf ausgerichtet, das entstandene Machtvakuum zu füllen. Ihre Ursprünge liegen in der Türkei, wo soziale und wirtschaftliche Entwicklungen die Entstehung krimineller Organisationen begünstigten. Die Polizei steht vor der Herausforderung, diese komplexen und oft undurchsichtigen Netzwerke zu durchdringen.

Die Logik der Ehre: Blutrache als treibende Kraft

Ein entscheidender Faktor, der die Eskalation der Gewalt in diesen Milieus antreibt, ist das Prinzip der Blutrache und die damit verbundene „Ehre“. Für viele Mitglieder dieser Clans ist die persönliche Ehre und die ihrer Familie von höchster Bedeutung. Eine vermeintliche Beleidigung, eine Ohrfeige oder ein dummer Spruch in Anwesenheit von Frau und Kind kann bereits ausreichen, um blutige Vergeltung zu fordern. Das Video zeigt, dass in solchen Fällen sehr schnell zur Waffe gegriffen wird und es zu blutigen Auseinandersetzungen kommt, die durch das Prinzip der Blutrache gedeckt sind.

Dieses archaische Verständnis von Ehre steht im krassen Gegensatz zu den Rechtsprinzipien eines modernen Staates und führt zu einer Spirale der Gewalt, die kaum zu stoppen ist. Wer in diesem System sein Gesicht verliert, verliert alles. Die Konsequenzen können tödlich sein und ganze Familien in jahrelange Feindseligkeiten verwickeln. Für Außenstehende ist diese Logik oft schwer nachvollziehbar, doch sie ist tief in der Kultur dieser Strukturen verwurzelt und erklärt die extreme Brutalität vieler Auseinandersetzungen.

Brisante Verbindungen: Politik und Unterwelt im Zwielicht

Die Analyse der aktuellen Lage offenbart erschreckende Verbindungen zwischen der Politik und der organisierten Kriminalität. So wurde der ehemalige Berliner Abgeordnete der Linkspartei, Hakan Tasch, offen am Grab von Kurden-Memet gesichtet. Es ist unwahrscheinlich, dass er den prominenten Clan-Paten erst seit Kurzem kannte. Tasch, bekannt als „Pride-Aktivist“ und Antirechts-Aktivist, war in der Vergangenheit ein gewählter Volksvertreter und seine Anwesenheit wirft Fragen nach der Natur seiner Beziehungen auf.

Noch brisanter sind Fotos, die den regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), lachend mit dem verstorbenen Kurden-Memet in dessen Restaurant, dem „Blackbull Grillhaus“ am Kottbusser Tor, zeigen. Obwohl die CDU später von einem „versehentlichen“ Posieren mit einem Schwerstkriminellen sprach, existieren mehrere Aufnahmen, die einen intensiveren Austausch vermuten lassen. Zudem wurde bekannt, dass der CDU-Abgeordnete Christian Zander den Chef des Remmo-Clans, Isa Remo, im Berliner Parlament empfing. Diese Vorfälle zeigen einen besorgniserregenden „Filz“ aus Politik und Clankriminalität, bei dem Politiker aus opportunistischen Motiven – nämlich der Gewinnung von Migrantenstimmen – bewusst die Nähe zu einflussreichen, aber kriminellen Akteuren suchen. Diese Strategie ist hochgradig verwerflich, da sie die Legitimität staatlicher Institutionen untergräbt und kriminellen Strukturen ungewollt eine Plattform bietet.

Berlin am Pulverfass: Eine ungewisse Zukunft

Die aktuelle Situation in Berlin ist äußerst angespannt. Der Tod von Kurden-Memet hat das Gleichgewicht der Kräfte gestört und ein gefährliches Machtvakuum geschaffen. Die alteingesessenen Clans und die neuen, aggressiveren türkischen Strukturen ringen um die Vorherrschaft, was zu einer weiteren Eskalation der Gewalt führen könnte. Die vermeintlichen Verbindungen zwischen politischen Akteuren und der organisierten Kriminalität verstärken das Gefühl, dass die Stadt auf einem Pulverfass sitzt, dessen Lunte langsam abbrennt.

Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Machtkämpfe in der Berliner Unterwelt entwickeln und welche Auswirkungen dies auf die Sicherheit der Bevölkerung haben wird. Die Politik steht vor der dringenden Aufgabe, diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten und die Integrität ihrer Institutionen zu wahren, anstatt opportunistische Allianzen einzugehen. Die Zukunft Berlins als sichere und stabile Metropole hängt maßgeblich davon ab, wie entschlossen und konsequent diese Herausforderungen angegangen werden.

Quelle: Compact

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