Die unbeschwerten Tage in deutschen Schwimmbädern und Freizeiteinrichtungen scheinen vielerorts der Vergangenheit anzugehören. Was einst Synonym für Sommerfreude und Familienzeit war, entwickelt sich zunehmend zu einer Kulisse für besorgniserregende Entwicklungen. Aktuelle Statistiken und persönliche Erfahrungsberichte zeichnen ein düsteres Bild von steigender Kriminalität, sexuellen Übergriffen und einem spürbaren Rückzug der Bürger aus dem öffentlichen Raum. Eine Debatte, die in der Politik oft gemieden wird, ist längst überfällig.
Ein Blick auf die nackten Zahlen: Die Eskalation der Kriminalität
Die vorliegenden Daten, insbesondere aus Niedersachsen, sind erschreckend: Im Jahr 2023 gab es knapp 800 Fälle von Kriminalität in Schwimmbädern, eine Zahl, die sich im Jahr 2024 auf fast 1.300 Fälle fast verdoppelte. Diese Steigerung betrifft eine breite Palette von Delikten, darunter Schlägereien, Messergewalt, Diebstahl und vor allem sexuelle Belästigung. Die Schwimmbäder werden zu regelrechten „Gefahrenzonen“, ein Zustand, den viele regelmäßige Besucher längst ohne Statistiken wahrgenommen haben.
Besonders alarmierend ist die Zusammensetzung der Tatverdächtigen: Eine Analyse zeigt, dass „Nicht-Deutsche“ oder „Ausländer“ in diesen Kriminalitätsstatistiken deutlich überrepräsentiert sind. Während ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung Niedersachsens bei etwa 12 Prozent liegt, machten sie 2024 bei Sexualdelikten stolze 42 Prozent der Tatverdächtigen aus. Die häufigsten Herkunftsländer der Täter bei Sexualdelikten sind Syrien, Afghanistan, die Türkei, Montenegro und der Irak. Diese Fakten, so die Diskussionsteilnehmer, seien keine „rechte Hetze“, sondern schlichtweg die Realität, die man nicht ignorieren dürfe.
Die veränderte Realität: Als Freibäder noch „heile Welt“ waren
Die Veränderungen in unseren Schwimmbädern sind nicht nur statistisch, sondern auch persönlich erfahrbar. Eine Diskutantin, die seit ihrer Kindheit begeisterte Schwimmbadbesucherin ist, schildert, wie sich selbst in ihrer „heilen Kleinstadt“ das Bild gewandelt hat. Wo früher ein Wespenstich die größte Gefahr darstellte, werden heute Security-Mitarbeiter auf dem Parkplatz, am Eingang und im Bad selbst eingesetzt – eine Notwendigkeit, die sich auch auf die Eintrittspreise auswirkt. Überfüllte Becken, „Männertrauben“ am Beckenrand, die Frauen das Schwimmen verunmöglichen, und sexuelle Übergriffe sind keine Einzelfälle mehr.
Die Freiheit, die Kinder früher genossen – mit zehn Jahren alleine den ganzen Sommer im Freibad verbringen zu können, ohne dass sich Eltern Sorgen machen mussten – ist heute undenkbar. Der öffentliche Raum, von Schwimmbädern über Bahnhöfe bis zu Einkaufszentren, wird als nicht mehr „begehbar“ wahrgenommen, zumindest nicht ohne ein erhöhtes Gefühl der Unsicherheit.
Die Resignation der Bürger und der Rückzug ins Private
Die Konsequenz dieser Entwicklung ist eine schleichende Resignation in der Bevölkerung. Viele Bürger ziehen sich aus öffentlichen Räumen zurück und suchen private Alternativen. Dies reicht von eigenen Pools im Garten bis hin zu kostenpflichtigen Club-Mitgliedschaften in privaten Schwimmbädern, die Ruhe und Sicherheit versprechen. Dort zahlen die Menschen gerne mehr Geld, um ungestört zu sein. Auch junge Menschen meiden öffentliche Orte wie Clubs oder Diskotheken, weil sie das dortige Publikum als „Vollkatastrophe“ empfinden. Anstatt sich der neuen Realität zu stellen, weicht man ihr aus.
Dieses Phänomen ist ein „Offenbarungseid für jeden Staat“, der die Sicherheit seiner Bürger nicht mehr gewährleisten kann oder will. Die Menschen haben gelernt, dass ihre Sorgen und die steigenden Gewaltzahlen bei der Politik keine Reaktion hervorrufen. Stattdessen übernehmen sie selbst die Verantwortung für ihre Sicherheit – durch Vermeidung.
Politische Blindheit und falsche Prioritäten
Ein zentraler Kritikpunkt der Diskussion ist die Reaktion der Politik. Während die Zahlen explodieren, wird das Problem oft kleingeredet oder bagatellisiert. So wurde ein Anstieg der Gewalt in Schwimmbädern um 65 Prozent in Niedersachsen als „kein besonderer Anstieg“ abgetan. Der als „harter Hund“ bekannte Innenminister Reul soll zudem seit Jahren um die Migrantenanteile in der Kriminalstatistik wissen, es aber nicht thematisieren, um „nicht Wasser auf die Mühlen der falschen politischen Kräfte“ zu leiten.
Die Angst vor einer „Rassismus-Debatte“ in Deutschland scheint zu lähmen und verhindert die Umsetzung vernünftiger Maßnahmen. Stattdessen werden „absurde Schutzkonzepte“ wie das „Tikki“-Konzept (ein imaginäres Schutzkonzept gegen sexuelle Belästigung) entwickelt, während Täter weiterhin im Land bleiben und Straftaten begehen.
Die Forderung, kriminelle Migranten abzuschieben, stößt auf taube Ohren. Selbst bei Serientätern, die der Polizei bereits bekannt sind, laufen Asylverfahren und Bürgergeld-Zahlungen weiter. Ein Ansatz wie in einem Schweizer Freibad, das nur noch Schweizer und registrierte Touristen zulässt und seither Ruhe hat, gilt in Deutschland als „undenkbar“, da dies „rechte Hetze“ sei und Proteste hervorrufen würde.
Was ist zu tun? Ein Ruf nach Konsequenz
Die diskutierten Fakten und die Resignation der Bürger unterstreichen die Dringlichkeit, das Problem offen anzusprechen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Es kann keine Lösung sein, öffentliche Räume aufzugeben oder uns unsere Schwimmbäder wegnehmen zu lassen. Stattdessen bedarf es einer Politik, die:
- Faktenbasiert agiert: Die Realität der Kriminalitätsentwicklung und die Herkunft der Täter müssen benannt und analysiert werden, ohne Angst vor ideologischen Debatten.
- Konsequenzen durchsetzt: Straftäter, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, die Schutz in Deutschland suchen und Vertrauen missbrauchen, müssen konsequent abgeschoben werden. Ein Vorschlag ist, dass das Asylverfahren mit der ersten Straftat sofort beendet wird.
- Grenzen schützt: Statt Schwimmbäder zu bewachen, sollten die Außengrenzen Deutschlands effektiv gesichert werden, um die Probleme an der Wurzel zu packen.
- Die Sicherheit der Bürger priorisiert: Der Staat muss seine Kernaufgabe, die Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung, wieder ernst nehmen und sich nicht hinter fragwürdigen Konzepten oder der Angst vor Debatten verstecken.
Die aktuelle Situation ist ein Weckruf. Wenn wir weiterhin zulassen, dass die Freiheit in unseren öffentlichen Räumen „Zentimeter für Zentimeter stirbt“, werden wir eine Gesellschaft schaffen, in der sich immer mehr Menschen zurückziehen und unser Zusammenleben brüchig wird. Es ist an der Zeit, zu handeln.