Einleitung: Wenn der Wegscheider die Geister scheidet
Die jüngste Ausgabe von „Der Wegscheider“ beginnt mit der obligatorischen Feststellung, dass sich hier nicht nur die Wege, sondern auch die Geister scheiden. Da der Moderator aus terminlichen Gründen die Sendung bereits Tage zuvor aufzeichnen musste, bot sich die Gelegenheit, über aktuelle Tagespolitik hinauszublicken und sich jenen Themen zu widmen, die – obgleich oft verdrängt – die Gesellschaft weiterhin spalten und beschäftigen.
Zwischen Spritpreisen und „Energielockdowns“: Österreichs fragwürdige Politik
Einleitend kritisiert der Wegscheider die österreichische Bundesregierung für ihr „jüngstes Meisterstück“: eine „effiziente Spritpreisbremse“ von mageren 10 Cent pro Liter, die nach „rekordverdächtigen“ vier Wochen beschlossen wurde und erst nächsten Monat in Kraft treten soll. Dies steht im krassen Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wie Spanien, Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn und der Slowakei, die vergleichbare Maßnahmen innerhalb eines Tages umsetzten. Die „Operetten-Staatsregierung“ Österreichs zeige einmal mehr ihre besondere „Effizienz“ im Schneckentempo.
Diese Diskussion führt nahtlos zum potenziellen „Energielockdown“. Der Wegscheider weist auf Australien hin, wo bereits Energielockdowns gefordert werden, mit Treibstoffrationierung und der Aufforderung, im Homeoffice zu bleiben. Dies weckt unweigerlich Erinnerungen an die Corona-Zeit: „Arbeiten Sie von zu Hause“ oder „Verlassen Sie das Haus nur für notwendige Zwecke“. Was 2020 noch „notwendige Gesundheitsmaßnahmen“ hieß, wird heute unter dem Banner „notwendige Energiemaßnahmen“ verkauft – mit demselben Ergebnis: Die Menschen sollen sich nicht mehr frei bewegen dürfen, auch wenn das Kind „Lockdown“ diesmal anders genannt wird.
Die Schatten der Vergangenheit: Warum die Corona-Wunden in Österreich offen bleiben
Unter dem Stichwort „Lockdown“ lenkt der Wegscheider den Fokus auf die viel diskutierte, aber in Österreich nur halbherzig angegangene „Aufarbeitung“ der Corona-Pandemie. Viele Wunden sind auch sechs Jahre nach dem Beginn der Krise noch nicht verheilt. Und nicht wenige hoffen, dass niemand mehr den „Pflaster entfernt“ und über diese Wunden spricht. Dazu zählen nicht nur die „Täter und Mittäter“ von damals, die kein Interesse an der Wahrheit haben, sondern auch viele Bürger, die sich aus den verschiedensten Gründen impfen ließen und nicht gerne an das Thema erinnert werden möchten.
Für jene, die eine ehrliche Auseinandersetzung scheuen, bietet der Wegscheider die Fernbedienung an. Für alle Interessierten jedoch lädt er zu einem „erhellenden Blick“ auf jene Pandemie ein, die vor sechs Jahren „völlig ungeplant“ über uns hereinbrach.
Ein Blick über die Grenze: Deutschlands radikale Transparenz
Bemerkenswert ist der unterschiedliche Umgang mit diesem Thema in Österreich und Deutschland. Während die „Operetten-Staatsregierung“ in Wien das „unliebsame Covid-Causa“ am liebsten verdrängt, geht Deutschland – ähnlich wie bei der Aufarbeitung der NS-Zeit – „um vieles offener und gründlicher“ mit den Corona-Maßnahmen um. Hier gibt es nicht nur die spektakuläre Offenlegung der RKI-Dateien, die „so ziemlich alles bestätigt haben, was die geächteten Schwurbler und Querdenker jahrelang behauptet und befürchtet hatten“, sondern auch Untersuchungsausschüsse in mehreren Landtagen und eine Corona-Enquetekommission im Bundestag.
Die letztgenannte Kommission, die zuvor ins Leben gerufen wurde, hat erst vor wenigen Tagen eine Sitzung mit „durchaus brisanten Aussagen“ abgehalten. Dass man darüber „so wenig hört und liest“, liege daran, dass die Mainstream-Medien das Thema „überraschenderweise nach wie vor recht stiefmütterlich behandeln“ würden.
Brisante Enthüllungen: Lauterbach, Sterz und die Wahrheit über die Impfung
Die deutsche „Aufarbeitung“ bringt tatsächlich explosive Erkenntnisse zutage: In einer Sitzung der Vorwoche musste der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach einräumen, dass der in den Impfkampagnen propagierte „Fremdschutz“ nur für die allererste Phase der Pandemie gegolten habe. Die Impfpflicht im Gesundheitswesen 2022 sei zudem nicht medizinisch, sondern „rein politisch“ motiviert gewesen.
Noch brisanter sind die Aussagen des geladenen Toxikologen und Virologen Helmut Sterz, der bis 2007 bei Pfizer tätig war. Er klagte an, dass der neuartige mRNA-Impfstoff von BioNTech „bei weitem nicht genug getestet worden“ sei und die beschleunigte Zulassung „ein Menschenversuch gewesen“ sei. Sterz fordert ein sofortiges Verbot der mRNA-Technologie. Er macht die umstrittene Impfung verantwortlich für die Zunahme von Krebserkrankungen, die stark gesunkene Geburtenrate in Europa und spricht sogar von 60.000 Todesopfern durch die Impffolgen.
Auch wenn die Aussagen von Lauterbach und Sterz nicht unterschiedlicher sein könnten, zeugen sie doch von einer „Auseinandersetzung und Aufarbeitung der umstrittenen Coronajahre“ – etwas, das in Österreich schmerzlich vermisst wird.
Österreichs Verdrängungsstrategie: Eine „Aufarbeitung“ die keine war
Wer Ähnliches in Österreich erwartet, „täuscht sich gewaltig“. Offiziell hatte ein „gewisser Karl Nehammer“ den Bürgern ebenfalls eine Aufarbeitung der Coronamaßnahmen versprochen. Diesen „angeblichen Aufarbeitungsprozess“ erklärte er jedoch Ende 2023 „gleich wieder für abgeschlossen“. Das Ergebnis: „viel heiße Luft“ auf 180 Seiten, von „wirklicher Aufarbeitung keine Rede“.
Interessierten Bürgern bleibt somit nichts anderes übrig, als die „viel geschmähten sozialen Medien“ und das Internet zu konsumieren, um sich über das noch lange nicht „aufgearbeitete Thema Covid-Impfung und die Folgen zu informieren“. In den „Qualitätsmedien des Mainstreams“ sei dazu „wenig bis nichts“ zu finden. Dort liest man zwar von Long-Covid-Patienten, „Turbokrebs“ oder auffälligen Geburtenrückgängen, doch die Ursachen können sich die „üblichen Experten im Mainstream allerdings gar nicht erklären“.
Der Coup von Lauterbach: Das bestgehütete Geheimnis
Auch hier bringt ein Blick nach Deutschland „Licht ins wissenschaftliche Dunkel“. Denn auch bei diesem Thema gibt es eine bemerkenswerte Aussage von Karl Lauterbach, der bei einem Runden Tisch Ende Jänner „möglicherweise ohne es zu wollen eines der bestgehüteten Geheimnisse der vergangenen Jahre ausgeplaudert hat“. Der ehemalige deutsche Gesundheitsminister hat nämlich „höchst persönlich gesagt“: „Long Covid kann auch durch die Impfung kommen.“ Eine „durchaus brisante Aussage“, für die man vor drei, vier Jahren noch „öffentlich als Coronaleugner und Covidiot an den Pranger gestellt worden wäre“.
Fazit: Die Wahrheit findet ihren Weg – trotz Widerstand
Trotz der Tatsache, dass „nach und nach und immer noch gegen viele Widerstände die Wahrheit ans Licht kommt“, leugnen immer noch viele Politiker, die Gerichte bleiben untätig, und ein Großteil der Qualitätsmedien „verweigert echte Aufarbeitung und verharmlost unangenehme Fakten weiterhin als Verschwörungstheorien“.
Für den Wegscheider und sein Team gilt indes eine andere Regel: Die „traditionelle Osterruhe“ wird eingehalten. Ein Wiedersehen gibt es am 11. April – mit der Gewissheit, dass die kritische Auseinandersetzung mit den „Geistern der Zeit“ weitergehen wird.

