Die Enthüllung: Manipuliert die Regierung unser Wetter – Und wer profitiert wirklich?
Geoengineering im Bundestag – Von der Verschwörungstheorie zur Realität?
Der Beitrag beginnt mit einer brisanten Behauptung: Die deutsche Regierung habe im Bundestag tatsächlich zugegeben, das Wetter zu manipulieren. Dies geschehe durch das Einbringen giftiger Substanzen mittels Flugzeugen in die Atmosphäre. Für viele mag dies zunächst unglaublich klingen, doch das Video verspricht, Beweise zu liefern und die Praxis des sogenannten Geoengineerings zu beleuchten.
Ausgangspunkt der Diskussion war ein Antrag der AfD-Fraktion im Bundestag. Sie forderte die Prüfung der Sicherheitslage und die Einsetzung einer Enquete-Kommission zur Einschätzung möglicher Risiken von Geoengineering-Maßnahmen. Einleitend wird betont, dass der Begriff „Geoengineering“ schnell als „Aluhut-Thema“ abgestempelt wird, ein Triggerwort für Verschwörungstheoretiker, die damit sofort Begriffe wie Chemtrails oder gar Echsenmenschen assoziieren. Gerade diese Verknüpfung von einem ernstzunehmenden Thema mit abseitigen Ideen habe dazu geführt, dass eine sachliche Debatte erschwert wird. Parteien wie die Linkspartei hätten diesen Vorwurf in der Vergangenheit gerne genutzt, um Kritiker lächerlich zu machen, wie im Video erwähnt wird. Doch die entscheidende Wendung: Die Regierungsparteien selbst hätten in dieser Debatte quasi ein „Geständnis“ abgelegt.
Die „Wolkenimpfung“: Eine etablierte Praxis weltweit
Das Video führt aus, dass Wettermanipulation keineswegs nur eine Theorie ist, sondern in vielen Teilen der Welt bereits aktiv betrieben wird. Eines der prominentesten Beispiele ist die sogenannte Wolkenimpfung (Cloud Seeding). Hierbei werden Chemikalien – in der Regel Silberjodid – in Wolken gespritzt, um deren Abregnen zu beschleunigen oder zu verhindern.
Konkrete Beispiele für diese Praxis werden genannt:
* Im Jahr 2021 setzte China die Wolkenimpfung während des kommunistischen Parteitags ein, um einen strahlend blauen Himmel zu gewährleisten.
* Russland, insbesondere Moskau, nutzt diese Technik ebenfalls häufig vor großen Veranstaltungen, um gutes Wetter zu garantieren.
* In den Vereinigten Arabischen Emiraten kommt die Wolkenimpfung zum Einsatz, um der Dürre entgegenzuwirken und die Landwirtschaft zu bewässern.
* Auch in den USA wird diese Methode angewendet, um Regen für die Landwirtschaft zu erzeugen.
Neben der Regeninduktion dient Geoengineering auch anderen Zwecken. So gibt es die Hagelunterdrückung, die in Regionen mit starkem Hagelaufkommen genutzt wird, um Ernteschäden zu vermeiden. Eine weitere Anwendung ist die Nebelunterdrückung an Flughäfen, um die Sicht zu verbessern und den Flugverkehr aufrechtzuerhalten. All diese Maßnahmen werden als legitime und bereits praktizierte Formen der Wetterbeeinflussung dargestellt, deren Existenz von über 50 Staaten offiziell bestätigt wird, wie ein Sprecher im Video berichtet.
Das vulkanische Vorbild und die künstliche Klimakühlung
Ein zentraler Punkt des Videos ist die Idee, globale Wetterphänomene nach dem Vorbild natürlicher Ereignisse künstlich zu reproduzieren. Hier wird die Eruption des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen im Jahr 1991 als Referenz herangezogen. Der Ausbruch schleuderte eine riesige Aschewolke in die Stratosphäre, die die Erde innerhalb von drei Wochen umrundete. Die sogenannten Aerosolpartikel reflektierten über Jahre hinweg einen Teil der Sonnenstrahlen, was zu einer durchschnittlichen Abkühlung der bodennahen Luftschichten um 1°C führte.
Dieser „Pinatubo-Effekt“ soll nun künstlich nachgeahmt werden. Wissenschaftler, so das Video, sehen darin die „einzige Waffe“, die im Kampf gegen den Klimawandel noch bleibt. Der Harvard-Physiker Stefan Koelsch schätzt, dass die Erde für etwa 10 bis 20 Milliarden Euro um 0,5 bis 1 Grad abgekühlt werden könnte – eine Summe, die er mit dem weltweiten Umsatz der Kaugummi-Industrie vergleicht. Er befürwortet zwar die Maßnahme, warnt jedoch gleichzeitig vor den erheblichen Risiken. Die Idee ist, Sulfataerosole in die Stratosphäre zu injizieren, um die Sonnenstrahlung zu reflektieren.
Gefahren, Nebenwirkungen und fehlende Transparenz
Trotz der potenziellen Vorteile der Wettermanipulation werden im Video erhebliche Bedenken hinsichtlich der Gefahren und Nebenwirkungen geäußert. Der Einsatz von Silberjodid, das bei der Wolkenimpfung verwendet wird, ist nicht unumstritten. Eine Anfrage der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag an das Umweltministerium ergab, dass Silberjodid als „umweltgefährdender Stoff“ eingestuft ist. Gemäß dem Gefahrenhinweis H410 ist es „sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung“ und besitzt eine „sehr hohe akute und chronische aquatische Toxizität“.
Das Brisante daran: Obwohl die Schädlichkeit bekannt ist, erfolgt keine routinemäßige Überwachung der Auswirkungen des Silberjodid-Einsatzes auf Mensch und Umwelt. Dies wird im Video als „widersprüchlich“ und „skurril“ bezeichnet. Es gebe keine Langzeitstudien zur Schädlingskeit und möglichen Anreicherung in der Umwelt. Das bedeutet, dass nicht erforscht wird, ob sich das Silberjodid im Boden, in Süßwasserorganismen anreichert und welche langfristigen Folgen dies für Mensch und Natur haben könnte.
Auch die weitreichenderen Methoden, wie das Einbringen von Sulfataerosolen in die Stratosphäre, bergen Risiken. Experten warnen, dass dies zur Schädigung der Ozonschicht und zu höheren Temperaturen in der Stratosphäre führen kann, ganz abgesehen von der Giftigkeit des freigesetzten Feinstaubs.
Die AfD betont daher die Notwendigkeit, diese Risiken überhaupt erst einmal ordentlich abschätzen zu können.
Der „Ablasshandel“ des Geoengineerings: Wenn das Klima zur Ware wird
Ein besonders beunruhigender Aspekt, der im Video beleuchtet wird, ist die Kommerzialisierung von Geoengineering-Methoden. Das Startup „Make Sunsets“ aus Amerika wird als Beispiel genannt. Dieses Unternehmen lässt Ballons mit Schwefelpartikeln in die Stratosphäre aufsteigen, um „Sonnenuntergänge zu erzeugen“ und damit einen Kühleffekt zu erzielen. Das Geschäftsmodell: Sie verkaufen sogenannte „Kühlungstertifikate“, mit denen Kunden ihren persönlichen CO2-Fußabdruck „ausgleichen“ können. Ein Gramm ihres Materials soll die Erwärmung von einer Tonne CO2 für ein Jahr ausgleichen.
Der Sprecher im Video bezeichnet dies als eine Art „moderner Ablasshandel“. Der Chef der US-Umweltschutzbehörde (EPA) kritisiert diese Vorstellung scharf, da Einzelpersonen, unterstützt von „Wagniskapitalisten“, Schadstoffe in die Luft freisetzen, um damit Geld zu verdienen. Dies zeige, wie „Klimaextremismus den gesunden Menschenverstand verdrängt“ habe.
Großversuche am Himmel: Eine neue Ära der Wetterkontrolle?
Neben den bereits etablierten und kommerziellen Anwendungen stehen wir möglicherweise am Beginn einer neuen Ära der Wetterkontrolle. Das Video erwähnt ein größeres US-israelisches Unternehmen namens „Stardust Solutions“, das ab April mit groß angelegten Experimenten beginnen will. Es geht nicht mehr nur um kleine Ballons, sondern um die Kontrolle des Wetters über ganze Regionen. Dies wirft dringende Fragen nach der ethischen Vertretbarkeit, den globalen Auswirkungen und der demokratischen Legitimation solcher Eingriffe auf.
Eine offene Debatte ist unerlässlich
Die Bundestagsdebatte und die Reaktionen darauf zeigen, dass das Thema Geoengineering aus der „Verschwörungsecke“ geholt werden muss und eine ernsthafte öffentliche Diskussion erfordert. Während Regierungsparteien die Wettermanipulation zwar im „streng regulierten Rahmen“ zugeben – etwa in Form von Hagelabwehr – fehlt es laut AfD an der nötigen Transparenz und klaren internationalen Regulierungen. Das Video kritisiert, dass oft nur die vermeintlich harmlosen Aspekte hervorgehoben werden, während die potenziellen Risiken und die fehlende Überwachung ignoriert werden.
Nicole Höchst (AfD) hebt hervor, dass die Forschung zum Wetter und Klima seit vor dem Zweiten Weltkrieg existiert und dass es dringend notwendig ist, die Verantwortung dafür zu klären und eine klare nationale und internationale Regulierung für den Übergang von Forschung zur Anwendung zu schaffen. Sie warnt auch vor der Verwendung von „Wetter als Waffentechnologie“.
Es ist klar, dass das Thema Wettermanipulation weitaus komplexer ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Es geht um wissenschaftliche Möglichkeiten, ökologische Risiken, ökonomische Interessen und ethische Fragen. Das COMPACT-TV-Video fordert dazu auf, nicht wegzusehen, sondern die Debatte über diese tiefgreifenden Eingriffe in unser Ökosystem aktiv und kritisch zu führen.

