Brutale Attacken und eine ungebrochene Haltung: Apollo News meldet sich zu Wort
In einer Zeit, in der die Polarisierung zunimmt, gerät der Journalismus oft ins Kreuzfeuer. Doch was sich jüngst in Erfurt zugetragen hat und von Apollo News in einem aufrüttelnden Video geschildert wird, sprengt das übliche Maß an Auseinandersetzung. Es geht um körperliche Gewalt gegen Reporter, eine gezielte Blockade von Büroräumlichkeiten und eine klare Botschaft von Entschlossenheit und Widerstand.
Der Übergriff in Erfurt: Ein Schock für die Pressefreiheit
Journalisten als Zielscheibe der Gewalt
Der Sprecher von Apollo News, dessen Identität im Video nicht explizit genannt wird, berichtet von einem brutalen Angriff auf seine Reporter in Erfurt. Das Bild eines schwer gezeichneten Journalisten ist dabei zentral: „So sieht man aus als Reporter von Apollo News, wenn man gejagt wurde durch Erfurt, getreten und geschlagen, zu Boden gebracht, zu Boden geschlagen wurde.“ Die Details sind erschreckend: Tritte gegen den Hinterkopf, Platzwunden, Prellungen, Blessuren und Zahnverletzungen zeugen von der Heftigkeit der Attacke.
Diese Gewalttat wird vom Sprecher unmissverständlich einer Gruppe zugeschrieben, die er als „Antifa“ bezeichnet. Er formuliert es drastisch: „Das ist das Werk einer Antifa, die ein für alle Mal gezeigt hat, dass wenn sie könnte wie sie will, dass wenn die Polizei weit genug weg ist, man sich im Mob, in der Masse, in der Überzahl sicher fühlt, dass man dann wirklich zu allem Abgründigen bereit ist.“ Die Absicht sei, Journalisten „lebensbedrohlich in lebensverletzender Absicht“ zu verletzen.
Büro-Blockade als Einschüchterungsversuch
Parallel zu den physischen Angriffen auf die Mitarbeiter wurde auch das Büro von Apollo News zum Ziel. Der Hausflur wurde besprüht und beklebt, und das Schloss der Bürotür wurde mit Sekundenkleber unbrauchbar gemacht. Die klare Absicht dahinter, so der Sprecher, sei die Blockade des Zugangs und der Versuch, die journalistische Arbeit zu unterbinden: „Antifa ist offenbar der Meinung, dass jetzt der Moment wäre, wo man uns so richtig fertig machen kann, wo man uns so richtig einschüchtern kann, so richtig in die Defensive bringen kann, jetzt wäre der Moment, wo man Apollo den Gar ausmachen könnte.“
Die Antwort von Apollo News: Keine Opfer, sondern Sieger
Unbeugsame Entschlossenheit der Reporter
Trotz der gravierenden Verletzungen und der Einschüchterungsversuche zeigen die betroffenen Reporter und das gesamte Team eine beeindruckende Standhaftigkeit. Der Sprecher betont: „Ihr habt euch da wirklich, wirklich die falschen ausgesucht.“ Die beiden Reporter, Marius Marx und Jonas Aston, seien nach der Krankenhausbehandlung direkt wieder nach Erfurt gefahren und hätten ihre Arbeit fortgesetzt. Diese Haltung wird als Beweis für die ernste Herangehensweise an ihre Mission und ihre unerschütterliche Entschlossenheit interpretiert: „Weil es uns so ernst ist mit dem, was wir tun, mit dem, was wir hier aufbauen wollen, weil wir so viel dafür durchgekämpft haben, dass wir uns von so etwas ganz sicher nicht abbringen lassen.“
Angriffe, so die überraschende Konsequenz, würden nicht abschrecken, sondern sogar Energie mobilisieren: „Dass solche Angriffe Energiemobilisieren von der wir vorher gar nicht wussten, dass wir sie hatten und die dazu führt, dass wir umso stärker, umso intensiver und umso entschlossener weitermachen.“
Das Prinzip des Gewinners: Gegen das Narrativ des Opfers
Ein zentrales Element der Botschaft von Apollo News ist die Ablehnung der Opferrolle. Der Sprecher formuliert es klar: „Das ist das Bild der Antifa und dazu kommt jetzt noch ein Angriff auf unsere Büroräumlichkeiten… Das ist aber das Entscheidende an solchen Situationen, dass man als Gewinner rausgeht und nicht als Opfer.“ In einer Gesellschaft, in der jeder das Opfer sein möchte, wollen sie „Sieger sein.“ Er bezeichnet die eigenen Reporter als „Helden für die Pressefreiheit und Helden auf jeden Fall für unser Unternehmen.“
Diese Einstellung, die manchen als zynisch erscheinen mag, wird als die einzig wirksame Antwort auf Bedrohungskampagnen dargestellt. Vergangene Konfrontationen, etwa mit der Linkspartei oder früheren Antifa-Mobilisierungen, werden als Beleg für den Erfolg dieser Strategie angeführt. Apollo News sieht sich als unbesiegt, selbst wenn „die Linkspartei uns auf die Tasten treten wollte“, seien sie „als Sieger rausgegangen.“
Transparenz, Rechenschaft und eine klare Vision
Aufruf zur Mithilfe bei der Identifizierung
Apollo News fordert die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf, um die Verantwortlichen für die Attacken zu identifizieren. „Wir wollen natürlich ganz genau wissen, wer das war“, so der Sprecher. Sie rufen Zeugen und Informanten auf, Hinweise zu geben, die sie direkt an die Kriminalpolizei weiterleiten werden. Die Botschaft ist unmissverständlich: „Wer so etwas macht in Deutschland, der kann sich nicht sicher fühlen, sondern der muss ins Gefängnis wandern.“ Insbesondere Tritte gegen den Kopf eines am Boden liegenden Menschen seien ein schweres Verbrechen, das Konsequenzen haben müsse.
Die „Peinlichkeit“ und Wirkungslosigkeit der Angreifer
Die Aktionen der Angreifer werden vom Sprecher als „niederträchtig“ und „kaputt als Menschen“ bezeichnet. Er verweist auf grundlegende moralische Prinzipien: „Das wissen wir seit der Grundschule, dass jemand, der am Boden liegt, dass man da nicht nachtritt und schon gar nicht gegen den Kopf nachtritt.“ Wer so handle, habe „jede Empathie, jede Menschlichkeit verloren“ und offenbare sich als „totalen Loser.“ Die gesamten Aktionen der Antifa, von Fahrrad-Demos bis zu den Angriffen, werden als „peinlich“ und letztlich wirkungslos abgetan: „Sie haben zwar viel Gewalt gemacht und aber sie haben nichts erreicht.“ Der Sprecher ist überzeugt, dass jeder Akt der Gewalt die Angreifer schwächer macht und ihren Kampf „nur zu verlieren ist.“
Ein Aufruf zur Unterstützung und zum Aufbau
Das Video endet mit einem Aufruf zur Unterstützung von Apollo News. Nicht aus Mitleid, sondern mit dem Ziel, gemeinsam etwas Stärkeres, Schlagkräftigeres und Strahlenderes aufzubauen, das „größer ist als all das, was diese müden Gestalten von der Antifa zustande bringen.“ Der Sprecher äußert tiefen Stolz auf seine jungen Kollegen, die trotz der offenkundigen Anfeindungen und Gefahren täglich ihre Arbeit verrichten. Ihre Entschlossenheit sei ein Motor, um noch engagierter weiterzumachen. „Das macht uns stolz und genauso machen wir weiter.“


