Einleitung: Wenn der Staat zum Geschäft wird
Transparenz ist das Fundament einer funktionierenden Demokratie, doch was passiert, wenn staatliche Institutionen für private Geschäftsmodelle instrumentalisiert werden? Eine aufsehenerregende investigative Recherche von Apollo News hat genau diesen Vorwurf im Fall von Wolfram Weimer und seiner Weimer Media Group erhoben. Im Mittelpunkt steht der bayerische Staatsempfang, ein prestigeträchtiges Ereignis, das zum Teil eines gewinnorientierten Konzepts wurde. Unser Einblick in die Enthüllungen und ihre weitreichenden Konsequenzen.
Das skandalöse Geschäftsmodell: Zugang zur Macht verkauft
Die Apollo News-Recherche legt offen, wie Wolfram Weimer, eine Persönlichkeit, die später sogar ins Kanzleramt wechselte, den Zugang zu offiziellen Staatsempfängen des Landes Bayern zu einem Teil seines privaten Geschäftsmodells machte. Er hat diesen Zugang vermarktet – an Unternehmen, die ihm dafür viel Geld bezahlt haben. Die Rede ist von Paketen, die bis zu 80.000 Euro kosten und Unternehmen Zugang zur Politik verschaffen sollten. Konkret ging es darum,

