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Existenzkampf der freien Medien: AUF1 im Visier – Die schockierende Wahrheit hinter den Kontokündigungen und der Kampf um Unabhängigkeit

AUF1, der unabhängige österreichische Sender, sieht sich nach der Kündigung seines Spendengirokontos in Ungarn erneut einem massiven „Debanking“-Angriff ausgesetzt. Senderchef Stefan Magnet spricht von einem gezielten Schlag gegen die Existenz freier Medien und erläutert die dahinterstehenden politischen Motive sowie die prekäre finanzielle Lage. Trotz der Herausforderungen gibt es weiterhin Wege zur Unterstützung, während der Kampf um Meinungsfreiheit im digitalen Raum eskaliert.

Der jüngste Schlag: Kontokündigung in Ungarn

Die Nachricht traf viele wie ein Schlag: Das Spendengirokonto des Senders AUF1 in Ungarn wurde gekündigt. Was für Aussenstehende wie ein isolierter Vorfall wirken mag, ist für AUF1-Chef Stefan Magnet und sein Team der jüngste Akt in einem systematischen ‚Debanking‘-Prozess, der die Existenz des unabhängigen Senders massiv bedroht. In einem jüngsten Interview äusserte Magnet die Besorgnis, dass diese Massnahme nicht nur eine finanzielle Belastung darstellt, sondern auch ein gezielter Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Unabhängigkeit kritischer Medien ist.

Ein bekanntes Muster: Die Chronik der Ausgrenzung

Diese Kontokündigung ist kein Einzelfall. AUF1 hat bereits mehr als 15 Kontokündigungen in der Europäischen Union erlebt und war im vergangenen Jahr sogar ein halbes Jahr ohne jegliches Bankkonto. Dies ist ein Indiz dafür, dass es sich nicht um zufällige Entscheidungen einzelner Banken handelt, sondern um eine koordinierte Aktion. Die Schwierigkeit, ein neues Konto zu eröffnen, ist immens. Egal ob in Deutschland, Kroatien, der Schweiz oder Österreich – der Sender wird überall abgewiesen, sobald Banken Kenntnis von der Identität des Vereins haben.

Warum die Banken schweigen: Politische Motive im Hintergrund?

Die Banken geben laut Magnet keine konkreten Gründe für die Kontokündigungen an. Die Standardaussage laute schlicht: „Passt nicht für uns.“ Doch die Vermutung liegt nahe, dass politische Motive dahinterstecken. Magnet erinnert daran, dass die Europäische Union bereits bei der Abwahl Orbans in Ungarn über Social Media und andere Kanäle eingegriffen haben soll. Die EU wird als treibende Kraft hinter dieser „Debanking“-Kampagne gesehen, die darauf abzielt, kritische Stimmen zu zensieren und zu isolieren.

Die Falle des SEPA-Raums: Warum ein Konto ausserhalb der EU keine Lösung ist

Eine naheliegende Frage ist, warum AUF1 nicht einfach ein Konto ausserhalb der EU eröffnet. Magnet erläutert, dass dies aus zwei entscheidenden Gründen keine praktikable Option ist. Erstens fallen ausserhalb des sogenannten SEPA-Raums (Single Euro Payments Area) bei Überweisungen erhebliche Gebühren an. Eine Spende von 10 Euro könnte mit 5 bis 7 Euro Überweisungsgebühren belastet werden, was für die vielen Kleinspender unfair und abschreckend wäre. Zweitens schottet sich die EU zusehends ab. Es wird schlicht unmöglich gemacht, die gesamte Finanzarchitektur ausserhalb der EU zu betreiben, da die EU Überweisungen und Finanztransaktionen kritisch beäugt oder sogar blockiert. Beispiele dafür sind 20-30-Euro-Überweisungen aus Russland, die von Banken nicht verbucht werden wollten – trotz eines Spendenverbots für Russen ohnehin unrelevant, doch offenbar eine politische Entscheidung.

Die Rücklagen schwinden: Ein existenzbedrohender Zustand

Die wiederholten Kontokündigungen haben dazu geführt, dass AUF1 seine Rücklagen stark beanspruchen musste. Ohne kontinuierliche Unterstützung durch seine Zuschauer wäre die Existenz des Senders ernsthaft gefährdet. Sollten die Spenden ausbleiben, könnte es bereits im Herbst oder Winter zu einer Situation kommen, in der AUF1 den Betrieb einstellen muss. Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Lage und die Notwendigkeit aktiver Solidarität der Unterstützer.

Alternative Wege für die Unterstützung: SEPA, Kreditkarte und PayPal

Trotz der Herausforderungen gibt es weiterhin Möglichkeiten, AUF1 zu unterstützen. Das Spendenkonto in Ungarn, das nun gekündigt wurde, wurde durch ein neues Konto eines ungarischen „Unterstützervereins für Informationsfreiheit“ ersetzt. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, alternative Medien zu unterstützen und wird die Spenden zweckgebunden an AUF1 weiterleiten. Stefan Magnet betont jedoch, dass auch dieses Konto einem hohen Risiko ausgesetzt ist und jederzeit gekündigt werden könnte.

Aktuell haben sich zwei weitere Wege als robust erwiesen:

  • SEPA-Lastschriftverfahren: Dieses Verfahren hat sich bewährt und wurde bisher nicht gekündigt. Es ermöglicht dem Unterstützer, eine einmalige oder dauerhafte Abbuchung von seinem Konto zu autorisieren.
  • Kreditkarten-Überweisung und PayPal: Diese Optionen funktionieren derzeit ebenfalls noch und wurden nicht gekündigt.

AUF1 ruft seine Zuschauer dringend dazu auf, diese aktiven Wege zu nutzen, um finanzielle Rücklagen für den Winter zu bilden und die technische Infrastruktur (Studios, Server) weiterhin finanzieren zu können.

Der grössere Kontext: Medienfreiheit im Fadenkreuz

Die Angriffe auf AUF1 sind für Stefan Magnet Teil eines umfassenderen Plans, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Er sieht dies als Versuch, „digitale Gefängnisse“ zu errichten und freie, nicht zensierbare Plattformen zu eliminieren. Das System registriere, dass der Druck im Kessel steige, und reagiere darauf, indem es alle kritischen Akteure „ausdämpfen“ wolle. Die Einstufung von AUF1 als „gesichert rechtsextrem“ durch den deutschen Verfassungsschutz in dieser Woche, sowie die Bemühungen etablierter Medien wie der ARD, gegen die Berichterstattung von AUF1 zu agitieren, seien weitere Belege für diesen Druck.

Für Magnet ist klar: Solange es möglich ist, dieses „Regime“ zu kritisieren, seine Fehler und Pläne aufzuzeigen, solange können die Kräfte des „Great Reset“ ihre Agenda nicht vollständig durchsetzen. Es sei wie bei des „Kaisers neuen Kleidern“: Es brauche nur ein Kind, das die Wahrheit ausspricht.

Ein Aufruf zum Handeln: Wir sind mehr!

Die Lösung besteht darin, flexibel zu bleiben und die kritische Berichterstattung von AUF1 weiterhin zu unterstützen. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten, indem er:

  • Kritisch bleibt und die Informationen von AUF1 in der Öffentlichkeit kommuniziert.
  • Die etablierten Zahlungswege (SEPA, Kreditkarte, PayPal) aktiv nutzt, um AUF1 finanziell zu unterstützen.
  • Projekte und Menschen fördert, die sich für Meinungsfreiheit einsetzen.

AUF1 sieht sich als Eisbrecher, der in vielen Themen vorangegangen ist und als zensurfreie Plattform dient. Die derzeitige Phase ist entscheidend: Es entscheidet sich, ob freie Plattformen wie AUF1 abgedreht oder vernichtet werden können oder ob sie standhalten. Stefan Magnet und sein Team sind kämpferisch und bereit, diesen Weg weiterzugehen – doch sie brauchen die Unterstützung ihrer Zuschauer, um diesen „Sturm der nächsten Jahre“ zu überstehen.

Quelle: Auf1

Auf1.tv | YouTube Kanal

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